Aarón Sánchez und sein Onkel Tio in einem Airbnb-Heim
September 2019

Der preisgekrönte Küchenchef und Autor Aarón Sánchez findet eine Unterkunft, eine Community und kulinarische Anregungen auf Airbnb

Der berühmte Küchenchef Aarón Sánchez ist immer auf der Suche nach Inspiration an abgelegenen Orten. Der Meister der modernen Küche findet seine Inspiration in den kleinen Restaurants überschaubarer Nebenstraßen, in denen nur Einheimische essen. Deshalb bucht Sánchez für seine Geschäftsreisen Unterkünfte auf Airbnb, bei denen er manchmal auch sechs Monate oder länger unterwegs ist.

„Umgeben von Menschen zu leben ist etwas sehr Intimes und Persönliches“, sagt er „und so unterstützt mich Airbnb dabei, dass diese konstante Quelle an Unterkünften und Inspirationen nicht versiegt.“

Die Nachbarn der Unterkünfte, in denen Sánchez übernachtet, versorgen ihn gern mit ihrem Insiderwissen. „Sie geben mir jene Hinweise“, sagt er, die oft zu einem „Ort in der Nachbarschaft führen, den ich alleine nicht gefunden hätte. Eine Unterkunft erleichtert mir genau das.“

Das war auch der Fall bei einer kürzlich auf Airbnb gebuchten Unterkunft in Koreatown, als er für eine Geschäftsreise nach Los Angeles musste. Sánchez erlebte die Nachbarschaft, mischte sich unter die Einheimischen und ging in lokale Restaurants, wo er koreanische Aromen entdeckte, die er für seine traditionellen Rezepte nutzen konnte. So führten ein Abendessen mit seinem Onkel Tio Mario in einem koreanischen Restaurant und der anschließende Spaziergang über einen lokalen Markt dazu, dass er sofort in der voll ausgestatteten Küche seiner Unterkunft zu experimentieren begann. Gemeinsam mit seinem Onkel entwickelt er ein neues Rezept: Tacos mit Jicama-Kimchi-Krautsalat.

Gehe gemeinsam mit Aarón und seinem Onkel Tio in Los Angeles auf Entdeckungstour.

 

Unterkünfte für eine Familie auf Reisen

Sánchez konnte auch auf langen Reisen seinen Onkel immer in seiner Nähe behalten, da er sich dafür entschied, Unterkünfte zu buchen. Seit zehn Jahren leben sie nun zusammen, kochen zusammen, entdecken gemeinsam neue Dinge und neue Orte und entwickeln innovative Ideen. „Er hat mich durch turbulente Lebensabschnitte geführt und war für mich der sprichwörtliche Felsen“, sagt Sánchez. „Er ist ein fantastischer Koch, lustig, authentisch, und wir pflegen diese Verbindung zu unserer Kultur, indem wir jeden Tag Spanisch sprechen und in den Unterkünften kochen, die wir auf Airbnb buchen.“

Weil sie Unterkünfte nutzen, deren Küche groß genug für zwei ist, hat Tio immer die Möglichkeit, Sánchez’ „rechte Hand zu sein, die sich um die Vorbereitung kümmert“. Er hackt und rührt. Er passt auf einen Eintopf oder einen Topf Bohnen auf und bereitet frische Tortillas zu. Über der heißen Grillplatte hört man dann auch den ein oder anderen Scherz zwischen Tio und Sánchez. So sorgt die Unterkunft dafür, dass Sánchez auf Trab bleibt und auch auf Reisen Bestleistungen erzielen kann.

Seine Beziehung zu seiner Familie und seinen Freunden war für Sánchez schon immer enorm wichtig. Seine ersten Schritte unternahm er, um seine Mutter – eine bekannte Gastronomin und Kochbuchautorin – zu unterstützten. Er bereitete zunächst traditionelle mexikanische Speisen für ihren Catering-Service zu und arbeitete dann in ihrem Restaurant in New York City mit. Inzwischen ist Sánchez so berühmt, dass er gerne zu beliebten Shows wie Iron Chef und Gordon Ramseys 24 Hours to Hell and Back eingeladen wird. Immer noch lässt er sich aber von heimeligen Umgebungen inspirieren, wo er auch seine Familie um sich hat. Zudem erfährt er so die notwendige Ruhe, die er nach einem langen Tag im hektischen Fernsehstudio benötigt.

Wenn ich den kreativen Prozess in Gang bringen möchte, ist es am besten, an einen Ort zu kommen, an dem ich mich sicher und zuhause fühle. Das ist wichtig. Wenn ich eine Unterkunft auf Airbnb nutze, kommen mir viele Erinnerungen an Zuhause und damit auch die Erinnerungen der Rezepte meiner Mutter.

— Aarón Sánchez, Küchenchef & Autor

Dazu kommen noch weitere Dinge: Die Ausstattung der Unterkünfte fernab des eigenen Zuhauses, die Sánchez und seiner Familie zur Verfügung stehen und die das Reisen um so vieles einfacher machen. Egal, ob es ein Swimmingpool oder eine lange Einfahrt ist, in der er sich mit seinem Sohn Yuma einen Football zuwerfen kann. All diese Dinge sind wichtig und ausschlaggebend.

Die Küche ist der Herzschlag eines Zuhauses

Die Mahlzeiten bringen alles zusammen, meint Sánchez. Essen ist wichtig und durchdringt dich, wie er so gerne sagt, weil es dir ermöglicht, viele verschiedene Einflüsse anzunehmen und daran zu wachsen. Und es muss in der richtigen Umgebung passieren, fügt er hinzu. „Mit Airbnb kannst du dieses perfekte Umfeld erzeugen“, sagt er. „Freude überall.“

Gasherde, viel Platz in den Regalen und auf den Arbeitsflächen und alles, was er so braucht, bieten ihm die Küchen der Unterkünfte auf Airbnb. Wenn ihn ein Gericht inspiriert, das ihm jemand im Restaurant um die Ecke stolz als „Großmutters Rezept” serviert, hat er eine Gewissheit: Er kann es sofort im „Herzschlag eines Zuhauses”, wie er die Küche liebevoll nennt, nachkochen. „Eine Küche ist der Dreh- und Angelpunkt“, sagt er. „Hier versammeln sich die Menschen und sprechen tendenziell am meisten miteinander. Die meiste Zeit in deinem Haus verbringst du vermutlich in der Küche und deshalb befindet sich dort auch der Mittelpunkt einer großartigen Unterkunft auf Airbnb.“

Sein Zuhause ist sein Zufluchtsort, sagt Sánchez über sich. „Hier kann ich ich selbst sein. Hier verbringe ich meine Freizeit und Airbnb ermöglicht mir, all die besonderen Feinheiten und kleinen Dinge zu finden, die ich so sehr mag.”

 

Rezept für Aaróns „El-Kimchi-Tacos“

Aarón's El Kimchi Tacos

Pico de gallo

  • 1 Jalapeño, in Scheibchen geschnitten
  • 1 mittelgroße Tomate, entkernt, kleine Würfel
  • 1 kleine gelbe Zwiebel, kleine Würfel
  • 2 Teelöffel Koriander, Chiffonaden-Schnitt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 Limette
  • Koscheres Salz

Zubereitung

  • Alle Zutaten in eine Schüssel geben und abschmecken

Kaktus- und Jicama-Kimchi, auch bekannt als „El Kimchi“

  • 1 mittelgroßes Kaktusblatt, entstachelt
  • 1 kleine Jicama, gesäubert und in Stäbchen geschnitten, je ca. 3 mm dick
  • 1 kleine rote Zwiebel, in Scheiben geschnitten
  • 2 Esslöffel Rotweinessig
  • 2 Esslöffel weißer Zucker
  • 1 Esslöffel Gochujang
  • 1 Teelöffel koscheres Salz
  • 1 Teelöffel Fischsauce
  • 1 Teelöffel koreanische Chiliflocken
  • 2 Esslöffel Chipotle-Schoten in Adobo
  • 1 Esslöffel Jalapeño, gehackt
  • 2 Esslöffel Koriander, gehackt

Zubereitung des Kaktus

  • Einen mittleren Topf mit Wasser zum Kochen bringen (einer, in den der Kaktus passt)
  • Den Kaktus vorsichtig säubern, am Stil festhalten, das Messer nehmen und es entlang der Kaktusstriebe hin- und hergleiten lassen, um die Dornen abzuschneiden. Die äußere Schicht um die Triebe herum abschneiden
  • Ein Eisbad vorbereiten. Wenn das Wasser zu kochen beginnt, Salz hinzugeben und den Kaktus vier Minuten lang blanchieren. Anschließend den Kaktus ins Eisbad geben
  • Danach den Kaktus mit Küchenpapier trocknen und in etwa 3 mm dicke Stäbchen schneiden

Zubereitung des Kimchi

  • Alle Zutaten in eine Schüssel geben, abschmecken und in einen luftdichten Behälter füllen

Carne-Asada-Marinade

  • 3 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 Teelöffel Hagelzucker
  • ¼ Tasse Ancho-Chili-Pulver
  • 1 Teelöffel gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 2 Teelöffel koscheres Salz
  • ½ großer Bund Koriander, Blätter und Stiele gut abgespült, gehackt
  • 1 frisch gepresste Orange
  • 2 frisch gepresste Limetten
  • ¼ Tasse Mirin-Reiswein
  • 1 0,33-Liter-Dose Cass-Bier (oder anderes Lagerbier)
  • 2 Teelöffel Fischsauce
  • 2 Teelöffel koreanische Chiliflocken
  • 2 Teelöffel Rotweinessig
  • 2 Teelöffel Gochujang
  • 1 Teelöffel flüssiges Chipotle aus der Dose 
  • 2 Teelöffel natives Olivenöl extra
  • 2 Steaks vom Kronfleisch oder Flatterfleisch
  • 4 Mehltortillas
  • ½ Tasse Korianderblätter – zum Garnieren

Zubereitung

  • Alle Zutaten in eine Schüssel geben (außer Fleisch, Tortillas und Korianderblätter zum Garnieren) und abschmecken. Fleisch und Marinade in eine Schüssel geben und mindestens vier Stunden lang stehenlassen
  • Vor dem Braten den Grill auf mittlere Hitze vorheizen
  • Steak aus der Marinade nehmen und auf beiden Seiten ca. vier Minuten lang braten. Liegen lassen und in dünne Scheiben schneiden
  • Tortillas auf dem Grill wärmen
  • Fleisch in die Tortilla legen, mit Pico de Gallo und El Kimchi garnieren und schließlich mit Korianderblättern verfeinern

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