Glückliche Mitarbeiter
February 2019

Neue Umfrage deckt überraschende Trends der Bedürfnisse moderner Mitarbeiter auf

Jeder von uns möchte für seine Arbeit geschätzt werden und durch seine Arbeit erfüllt sein. Aber mit dem Wandel der Generationen haben sich auch die Bedürfnisse und Wünsche des modernen Arbeitnehmers rasch geändert – und dabei geht es nicht nur darum, flexibler zu sein oder von zuhause aus arbeiten zu können. Die Berufstätigen möchten sich heute sowohl körperlich als auch geistig über die alltäglichen Herausforderungen ihrer Projekte oder Funktionen hinaus engagieren. Und sie möchten voller Optimismus und Stolz auf die Rolle ihres Unternehmens in der Welt blicken.

Eine neue Umfrage von Airbnb for Work zeigt, dass Gruppen von Arbeitnehmern ähnliche Wünsche an ihre Arbeitgeber richten. Zudem gehen einige sehr überraschende Diskrepanzen zwischen den Denkweisen unterschiedlicher Generationen sowie zwischen Mitarbeitern mit und ohne Führungsfunktion hervor. Trends der Mitarbeiterzufriedenheit sind auch stark mit der geografischen Lage verbunden. Mitarbeiter in Frankreich können ganz andere Bedürfnisse als ihre Kollegen am anderen Ufer des Kanals im Vereinigten Königreich haben.

Unterschiedliche Generationen, unterschiedliche Bedürfnisse

In Bezug auf Generationsunterschiede geht aus der Umfrage hervor, dass jüngere Mitarbeiter – die sogenannten „Millennials“ (Geburtsjahre zwischen 1981 und 1994) und jene aus der „Gen Z“ (Geburtsjahre zwischen 1995 und 2010) – etwas zufriedener mit ihrer Arbeitsstelle sind als jene der „Gen X“ (Geburtsjahre zwischen 1965 und 1980), da 25 % der 26-35-Jährigen „äußerst zufrieden“ angegeben haben, während dies bei den 36-50-Jährigen nur 18 % von sich sagen können. Für Millennials und Gen Z hängt diese Zufriedenheit mit der Rolle zusammen, die ihr Unternehmen weltweit spielt. Vier von fünf Mitarbeiter der Gen Z beispielsweise glauben, dass ihr Unternehmen zu globalen Fragen Stellung beziehen muss.

Die jüngeren Generationen neigen eher dazu, in unkonventionellen Räumen arbeiten zu wollen. Der typische Mitarbeiter der Gen Z freut sich viel eher über einen gemeinsamen oder offenen Arbeitsbereich, da er dort mehr Motivation erfährt und stärkere Bindungen zu seinen Teammitgliedern knüpfen kann. Der durchschnittliche Babyboomer (Geburtsjahre zwischen 1946 und 1964) möchte weiterhin ein traditionelles Büro nutzen, denn er sieht es als ein Zeichen seiner Wertschätzung an. Beide Standpunkte zu berücksichtigen könnte die Antwort für den modernen Arbeitgeber von heute sein.

Eine Kluft zwischen Führungskräften und ihren direkten Mitarbeitern

Die unterschiedlichen Bedürfnisse von Mitarbeitern unterschiedlichen Alters zu verstehen, ist eine wertvolle Ressource, die positive Veränderungen ins Rollen bringen kann. Aber sie ist nicht alles. Ebenso überraschend am heutigen, schnelllebigen Arbeitsplatz sind die unterschiedlichen Denkweisen von Mitarbeitern mit und ohne Führungsfunktion. Führungskräfte, wie Millennials im Allgemeinen, sind in ihren Jobs etwas glücklicher als Mitarbeiter ohne Führungsfunktion (76 % bzw. 58 % sind entweder zufrieden oder äußerst zufrieden). Und sie mögen ihre Arbeitsbereiche (13 Prozentpunkte zufriedener), die tendenziell viel stärkeren Änderungen unterliegen als jene von Mitarbeitern ohne Führungsfunktion. Tatsächlich arbeiten 92 % der Führungskräfte in den unterschiedlichsten Räumen außerhalb ihres traditionellen oder zugewiesenen Büros.

Aber die Umfrage enthüllt die größte Kluft bei der Frage, wie sie den traditionellen Arbeitsplatz sehen. Führungskräfte empfinden ihren Arbeitsplatz als eine inspirierende Umgebung, in der Menschen kreativ sein und spannende Herausforderungen annehmen können. Mitarbeiter ohne Führungsfunktion denken hingegen zumeist, dass ihre Arbeitsbereiche Komfort bieten, aber dort auch ein hoher Lärmpegel und Ablenkungsgrad herrscht. Chancen am Arbeitsplatz sind auch für Führungskräfte wichtiger, während Flexibilität für diejenigen, die ihnen unterstehen, ganz oben auf der Liste steht. Im Allgemeinen ist der Wunsch nach mehr Flexibilität bei Mitarbeitern ohne Führungsfunktion und jüngeren Generationen häufig zu vernehmen.

Die geografische Lage ist wichtig

In den Vereinigten Staaten wollen die Menschen dazu ermutigt werden, das Büro zu verlassen. Es gibt einen stärkeren Wunsch danach, unabhängig vom Arbeitsplatz zu sein, als es bei ihren internationalen Kollegen der Fall ist. Aber was das Büro betrifft, so führt ein privater Bereich zu größerer Zufriedenheit als ein Arbeitsplatz im Großraumbüro – ein roter Faden, der sich mehr oder weniger durch alle Regionen der Welt zieht.

Die Arbeitnehmer in den USA sind mit ihren Arbeitsplätzen etwas zufriedener als in anderen Regionen, wobei 68 % der Befragten entweder zufrieden oder äußerst zufrieden sind. Obwohl sie im Allgemeinen optimistisch geprägt sind, sorgen sie sich darüber, dass ihre Arbeitgeber erfahrene Arbeitnehmer durch jüngere ersetzen, und wünschen sich moderne Mitarbeitervergünstigungen, vor allem für berufstätige Eltern.

Bei Mitarbeitern in Kanada stehen Zuschüsse zum Mitgliedsbeitrag im Fitnessstudio und eine ausgestattete Küche ganz oben auf der Wunschliste. Sie arbeiten seltener in Großraumbüros und freuen sich darüber. Aber sie glauben, dass ein offenes Arbeitsumfeld die Zusammenarbeit stärker fördern könnte.

In Frankreich fällt der Ruf nach mehr Reisemöglichkeiten und Erholungszimmern innerhalb des Unternehmens auf. Im Allgemeinen sind sie am zufriedensten mit privaten Arbeitsbereichen und glauben, dass es schwieriger ist, Menschen in einer offenen Umgebung zu motivieren. Mitarbeiter in Großbritannien freuen sich über private Arbeitsbereiche, aber diese Räume stehen dort nur 13 % der Angestellten zur Verfügung. Auch in Deutschland arbeiten die Leute lieber in privaten Arbeitsbereichen, die sie auch häufiger als in anderen Regionen bekommen. Aber die Deutschen arbeiten auch eher in einem gemeinsam genutzten Arbeitsbereich, wenn sie sich nicht im Büro aufhalten.

Die Mehrheit der Arbeiter in Indien hat einen Arbeitsplatz im Großraumbüro, und das ist ihnen im Allgemeinen auch recht. Aber es kommt auch häufiger vor, dass sie zwischen einem und drei Tagen pro Woche unabhängig vom Büro arbeiten. Die überraschendste Erkenntnis unter indischen Arbeitern ist, dass sie eher annehmen, dass ihre Arbeitsstelle in Kürze aufgrund des Einsatzes von Robotern und künstlicher Intelligenz überflüssig wird.

Wir alle wollen Flexibilität, moderne Vergünstigungen und Wohlbefinden

Über die Generationen hinweg zeigten sich 65 % der Befragten zufrieden mit ihrer Arbeit. Aber sie sind auch besorgt darüber, dass durch die Technologie das Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit ins Wanken gerät. Alle Befragten in allen Regionen drücken einen starken Wunsch nach (mehr) Flexibilität aus, dazu gehören flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, unabhängig vom Büro zu arbeiten.

Moderne Vergünstigungen wie Elternurlaub, psychische Gesundheitsprogramme und Auszeiten schätzt jeder Befragte, ebenso wie alles, das das Wohlbefinden steigert (beispielsweise Fitnessräume im Unternehmen). Der Wunsch nach Reisemöglichkeiten, voll ausgestatteten Küchen und Schulungen kennt keine geografischen Grenzen. Mit all diesen Vorzügen möchten Mitarbeiter ein erhöhtes Engagement – sowohl körperlich als auch geistig – bei der Arbeit erreichen.

Basierend auf der Umfrage unter dem Titel „Modern Professional“ von Airbnb for Work erkennen wir eine Landschaft im Wandel, in der die Menschen unabhängig vom Büro arbeiten möchten, sich Arbeitgebern zuwenden, die moderne Vergünstigungen anbieten und erwarten, dass das Unternehmen soziale Verantwortung übernimmt. Und Airbnb for Work steht Arbeitgebern bei der Bewältigung vieler dieser Herausforderungen zur Seite. Ganz gleich, ob Mitarbeiter viel geschäftlich unterwegs sind, umziehen müssen, einzigartige externe Unterkünfte buchen oder Teambuilding-Entdeckungen suchen: Airbnb for Work hilft Unternehmen dabei, Talente aus dem modernen Mitarbeiterpool zu gewinnen, zu motivieren und zu halten.

*Eine Ipsos-Umfrage, die vom 8. November bis zum 26. November 2018 im Auftrag von Airbnb durchgeführt wurde, brachte zahlreiche Erkenntnisse. An der Umfrage nahm eine Stichprobe aus 3.324 Erwachsenen mit einem Alter von über 21 Jahren aus den USA, Kanada, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Deutschland, Australien und Indien teil. Die Umfrage erfolgte online und wurde in der/den Landessprache/n des jeweiligen Landes durchgeführt. Um teilnehmen zu können, mussten die Befragten mindestens 21 Jahre alt sein, Voll-, Teilzeit oder selbstständig beschäftigt sein und zumindest ab und zu in einem Büro arbeiten. Die Genauigkeit der online durchgeführten Ipsos-Umfragen wird über ein Glaubwürdigkeitsintervall gemessen. In diesem Fall hat die Umfrage ein Glaubwürdigkeitsintervall von ± 1,9 Prozentpunkten für alle Befragten und ± 5,0 Prozentpunkten für Befragte in jedem einzelnen Markt.

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